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Von 6.09. bis 8.09. 2016 hat in Plovdiv, Bulgarien die Konferenz

mit dem Thema „EU und Bulgarien. Liebe und … Kalkül?“ stattgefunden. Die Konferenz in Plovdiv ist die fünfte im Rahmen des Projekts „My! Europe“. Organisatoren waren der Bulgarische Deutschlehrerverband, das Projekt „My!Europe“ und ISA Sonnenberg.

Aus dem Erwachsenenbereich „EU und Bulgarien. Liebe und … Kalkül?“ Tagung in Plovdiv, Bulgarien

Die Teilnehmenden, (etwa 70 an der Zahl) waren LehrerInnen, Studenten, Journalisten, Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Tschechien, Österreich, Rumänien, und natürlich auch aus Bulgarien. Die Arbeitssprachen waren Deutsch und Englisch und hier möchten wir dem hervorragenden Dolmetscher Michael Meznik aus Österreich für die harte und perfekte dreitägige Arbeit rechtherzlich danken. Am ersten Tag, nach der Begrüßung der Vorsitzenden des BDV Violeta Getcheva hat Finn Rowold die Teilnehmenden begrüßt. Danach hat Ole Aabenhus aus Dänemark, Koordinator des Projekts, das Projekt und seine Ziele vorgestellt. Anschließend haben alle den Prof. Dr. Bogdan Mirchev, aus der Sofioter Universität mit seinem Thema „Bulgarien – keine Ausnahme!“ gehört.

Am zweiten Tag haben wir die interessanten Präsentationen von Assoc. Prof. Dr. AlbenaTaneva und der bulgarischen Studentin in Berlin Irina Toneva genossen. Es gab viele Fragen, die wir in einer aufregenden Diskussion geklärt haben. Oft wurden die Gespräche auch in den Pausen und bei dem Essen fortgesetzt. Am Nachmittag wurden die TeilnehmerInnen in Gruppen geteilt, wo man über bestimmte Fragen und Probleme der EU diskutiert hat und wo mögliche Lösungen vorgeschlagen wurden.
Am dritten Tag wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen im Plenum präsentiert und ausgewertet. Hier die Meinungen von einigen Teilnehmerinnen:
Unsere Gruppe hat sich mit dem Thema „Aktive Bürgerschaft in der EU“ beschäftigt. Die Arbeit war sehr interessant. Wir waren eine multikulturelle Gruppe und haben unsere Erfahrung mit der EU mitgeteilt. Am Ende waren wir einig, dass die EU mehr und auf eine einfachere Sprache mit den Bürgern kommunizieren soll und dass die EU-Bürger selbst die Initiative ergreifen müssen, statt sich nur auf die Hilfe der EU zu verlassen. Für mich persönlich war diese Konferenz ein echtes Erlebnis. Ich habe viele Leute getroffen, neue Kontakte angeknüpft, vieles gelernt und nicht an letzter Stelle Spaß gehabt!

Die Präsentationen waren sehr interessant und spannend, besonders die von Assoc.Prof. Dr. Albena Taneva. Besonders genoss ich die Präsentation von Irina Toneva – einem jungen, ehrgeizigen, bulgarischen Mädchen, welches die Aufmerksamkeit der Zuschauer packen konnte und viele Fragen eröffnete. Wir haben viele nützliche Kontakte angeknüpft. In unserer internationalen Gruppe fand eine interessante Diskussion statt, sowie Meinungs- und Erfahrungsaustausch über die Mitgliedschaft der einzelnen Länder in der EU. Es entstanden interessante Vorschläge an die Euro-Abgeordneten, damit sie näher zu den einfachen Menschen kommen.

Die österreichischen Kollegen gaben uns offizielle Internetseiten, die wir und unsere Schüler benutzen können und sie die Europäischen Institutionen dort besuchen können.

Ginka Enimaneva

Am meisten hat mir der Austausch mit den Teilnehmern aus dem Ausland gefallen.Sehr interessant fand ich auch die Diskussionen zu den Vorträgen, die in den Kaffeepausen fortgesetzt wurden und Anstoß zum Nachdenken gaben. Die Diskussion in unserer Gruppe war sehr lebhaft und nutzbringend.

Ivanka Dimova