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Gefahr im Verzug oder Potential für ein besseres Leben

 

Der berühmte Satz von Angela Merkel, dass das „Internet […] für uns alle Neuland“ sei, ist mittlerweile über acht Jahre alt und die CoronaPandemie hat für einen Digitalisierungsschub gesorgt. Dennoch kann man auch im Jahr 2021 nicht davon sprechen, dass wir in einem digital fortschrittlichen Land leben.

Seitdem das Internet eine immer weitere Verbreitung gefunden hat und mit dem Smartphone in jede Hosentasche, hat es viele AppEntwickler gegeben, die ihr Produkt als revolutionär beschrieben haben und nicht weniger als ein besseres Leben versprochen haben.

Auch im Jahr 2022 stößt man immer wieder an Grenzen des digitalen. Viele Behördengänge wurden erst durch die Covid19Pandemie gezwungenermaßen, schnell digitalisiert. Selbst so einfache Dinge wie einen Terminbuchung für einen Behördengang waren vorher, in Deutschland, digital nicht möglich. Gleichzeit kann man aber in Estland seit 2005 bei Kommunalwahlen und seit 2007 bei Parlamentswahlen über das Internet seine Stimme abgeben.

Es ist heutzutage sehr viel mehr digital möglich als genutzt wird. Doch es stellt sich die Frage, ob man es auch nutzen sollte, nur weil es möglich ist. Sind am Ende die Gefahren größer als der Nutzen oder ist es genau umgedreht?

In diesem Seminar soll sich mit dem Stand der Digitalisierung in Deutschland und Europa auseinandergesetzt werden, es soll geschaut wo Dinge gut laufen und wo es Verbesserungsbedarf gibt und was grundsätzlich technisch möglich ist. Gleichzeitig sollen aber auch die Teilnehmenden einbezogen werden, um alltägliche Hürden und den praktischen Nutzen in die Debatte miteinzubeziehen.

Termin: 28.12.2022-03.01.2023

Tagungsleitung:

Tagungsnummer:

Download Tagungsprogramm: folgt

 

English version:

THE HIDDEN WORLD OF DIGITALIZATION DANGER LOOKING AHEAD OR POTENTIAL FOR A BETTER LIFE

Angela Merkel’s famous sentence that the „Internet […] is new territory for all of us“ is now more than eight years old and the Covid19 pandemic has provided a boost to digitization. Nevertheless, even in 2021 one cannot say that we, in Germany, live in a digitally advanced country.

Ever since the internet has become more and more widespread and with the smartphone in every pocket, there have been many app developers who have described their product as revolutionary and have promised nothing less than a better life.

Even in 2022, the limits of the digital will continue to be reached. Many administrative procedures were only digitized quickly as a result of the Covid19
pandemic. Even things as simple as booking an appointment for a visit to the city administration were previously not possible digitally in Germany. At the same time, since 2005 in Estonia it has been possible to vote in local elections and since 2007 in parliamentary elections via the Internet.

Nowadays much more is possible digitally than is used. But the question arises whether one should use it just because it is possible. In the end, are the risks greater than the benefits, or is it the other way around?

This seminar will deal with the current state of digitization in Germany and Europe, where things are going well and where there is a need for improvement and what is technically possible. At the same time, the participants should also be involved in order to include hurdles and practical benefits from their everyday life in the debate.

Date: 28.12.2022-03.01.2023

Download Conference Program (english version): soon

 

Anmeldung und weitere Informationen
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